Wasser marsch! Richtiges Trinken beim Laufen

Joggen mit der Flasche bringt nichts. Nur wer länger als eine Stunde laufend unterwegs ist, sollte trinken.

Trinken bei langen Läufen und warmem Wetter ist wichtig.

Wer sich bewegt, erzeugt Wärme und schwitzt – eine natürliche Körperreaktion. Dem Trinken kommt beim Laufen eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu, allerdings auch keine zu überschätzende. Wer bei einem Lauf von 30 bis 45 Minuten – selbst im Hochsommer – eine Flasche in der Hand mit sich herumträgt, tut sicherlich des Guten zu viel. Unser Körper ist durchaus in der Lage, eine Dreiviertelstunde Joggen ohne Getränkeaufnahme problemlos und ohne Einschränkung von Leistung oder Gesundheit zu überstehen.

Wichtig ist vielmehr, dass Sie den Tag hindurch regelmäßig trinken und einen Lauf gut hydriert beginnen. Nach dem Laufen füllen Sie die verlorene Flüssigkeit wieder auf, mit Wasser beziehungsweise ideal mit einem Getränk, das bestimmte Inhaltsstoffe und Kohlenhydrate aufweist. So füllen Sie gleichzeitig die entleerten Speicher schnell wieder (z.B. mit Apfelschorle und anderen Saft-Mineralwasser-Mischungen). Wenn der Urin nahezu farblos ist, hat man genügend Flüssigkeit zu sich genommen.

Für eine Laufdauer bis 45 Minuten benötigen Sie auf der Strecke keine Flüssigkeit. Wenn Sie länger unterwegs sind, eine Stunde und mehr, dann legen Sie Ihre Route möglichst so, dass Sie an Brunnen vorbeikommen. Andere Varianten: Sie laufen Runden und deponieren Flüssigkeit, auf die Sie nach Bedarf zurückgreifen können. Trinkrucksäcke sind vor allem für ganz lange Läufe sinnvoll, ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, eine Flasche in einem Gurt mitzuführen. Mancher Läufer empfindet dies als gewöhnungsbedürftig.

 

Quelle: runnersworld.de

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